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Kürzungen bei sächsischen Jugendverbänden befürchtet |
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Das die Finanz- und Wirtschaftskrise längst in Sachsen angekommen ist wissen wir alle. Die Abschaffung des Kommunalkombis war eine der ersten Reaktionen der sächsischen Staatsregierung. Kürzungen im Sozialbereich werden als nächstes kommen. In dieser Woche haben bereits viele Projekte und Vereine, die Fördermittel aus dem Programm "Weltoffenes Sachsen" bekommen erfahren, dass sie für dieses Jahr mit drastischen Kürzungen bis 30% auskommen müssen. Die sächsischen Jugendverbände sind die nächsten die es treffen könnte. Das Sozialministerium muss Einsparungen von rund 16 Mio. Euro vornehmen. Dabei werden aber 90% des Gesamthaushaltes von rund 752 Mio. Euro als Pflichtaufgaben angesehen. Damit gibt es eine Sparquote von rund 21% für den Bereich der freiwilligen Leistungen. Darunter fallen auch Teile der Kinder- und Jugendhilfe. Bisher gibt es keine Bestrebungen des Sozialministeriums mit den Betroffenen ins Gespräch zu kommen. Wir als Kinder- und Jugendring Sachsen fordern aber unser Mitspracherecht ein. Selbst wenn Kürzungen unabwendbar wären, so müssen diese mit den Betroffenen kommuniziert werden. Aber nicht erst, wenn bereits alles fest steht.
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Dresden ohne Nazis (Soli aktuell) |
Verschiedene Bündnisse wollen am 13. Februar 2010 dem rechten Aufmarsch entgegentreten. Dresden - einmal im Jahr ist die sächsische Landeshauptstadt Aufmarschgebiet einer der größten Demonstrationen von Rechtsextremen: Am 13. Februar soll zwar der Toten der Bombardierung im Zweiten Weltkrieg erinnert werden, dieser Tag wird aber schon seit Jahren für rechte Zwecke instrumentalisiert. Die Nazis kommen nicht, um der Toten zu gedenken, sondern um sich positiv auf die Zeit des Nationalsozialismus zu beziehen.Dagegen haben sich nicht zuletzt Gewerkschafter/-innen in den letzten Jahren erfolgreich positioniert - und Demos organisiert. |
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13. Februar in Dresden "Erinnern und Handeln" |
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Auch in diesem Jahr planen Neonazis wieder den 13. Februar, den Jahrestag der Bombardierung Dresdens 1945, zu instrumentalisieren und für ihre menschenverachtende Ideologie zu missbrauchen. Es ist damit zu rechnen, dass mehrere Tausend von ihnen in die Stadt kommen und am sogenannten Trauermarsch der „jungen Landsmannschaft Ostdeutschland“ teilnehmen.
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DGB Jugend bei der Karrierestart Messe 2010 |
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Vom 22. bis 24. Januar 2010 fand die Messe "Karrierestart" in Dresden satt. Da dürfen Gewerkschaften als Interessenvertretung junger Beschäftiger natürlich nicht fehlen. Zusammen mit der ver.di und IG Metall Jugend sowie der DGB Region Dresden-Oberes Elbtal standen wir auch dieses Jahr wieder allen Jugendlichen für Fragen zu Ausbildung, Studium und Job zur Verfügung.
Denn zum Start in eine gute Ausbildung gehört auch das Wissen über die eigenen Rechte. Was muss ich beim Bewerbungsgesrpäch beachten? Was muss im Ausbildungsvertrag stehen? Wieviel Stunden pro Woche darf ich maximal arbeiten und wie siehts überhaupt mit Überstunden aus? Muss ich meine Arbeitskleidung selber zahlen? Wo bekomm ich Geld her, wenn meine Ausbildungsvergütung nicht reicht? Für diese und viele weitere Fragen haben wir die richtigen Antworten. Aber auch für zukünftige Studentinnen und Studenten gibt es jede Menge Infomaterial. Z.B. die Broschüren "Studium, BaföG, Job", oder "Deine Rechte im Prakitkum", denn auch Student/innen haben Rechte, wenn sie während des Studiums jobben oder ein Prakitkum absolvieren. |
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Kooperation zwischen Gewerkschaftsjugend und Studierendenvertretung |
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Gewerkschaften und Studierendenvertretung arbeiten bereits eng auf politischer Ebene zusammen: wenn es um Hochschulgesetz, Bildungsstreik usw. geht, haben sie meistens die gleichen Interessen: mehr Mitbestimmung, bessere Ausfinanzierung des Bildungssystems, eine demokratische Lernkultur. Das kurz von der DGB-Jugend Sachsen herausgegebene "Vorlesungsverzeichnis" "Mitbestimmung. Studium. Job" stellt viele Bereiche vor, wo Gewerkschaften und Studierendenvertretung in Sachsen zusammenarbeiten können, auf hochschulpolitischer wie auf arbeits- und sozialrechtlicher und auf fachlicher Ebene.
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Studentische Hilfskräfte und ihre Rechte |
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Die DGB-Jugend Sachsen hat eine Broschüre herausgegeben, die den studentischen Hilfskräften an sächsischen Hochschulen zur Orientierungshilfe dienen soll, um eigene Rechte einzufordern. Exemplare der Broschüre sind bei der DGB-Jugend Sachsen bestellbar. Was sonst jede Arbeitnehmerin für selbstverständlich erachtet – Anspruch auf Urlaub zu haben –, kommt Studierenden, die am Lehrstuhl oder am Forschungsinstitut als studentische Hilfskräfte (SHK) arbeiten, komisch vor. Verwundert reagiert die lokale studentische Presse und noch verwunderter reagieren die Betroffenen, wenn sie davon erfahren. Oft gilt als Selbstverständlichkeit, dass Urlaubs- und Krankheitszeiten nachgearbeitet werden müssen.
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ISRAEL 2009 - DGB-Jugend Sachsen & DGB-Jugend NRW |
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Mitte Oktober waren jugendliche AktivistInnen der Gewerkschaftsjugend aus NRW und Sachsen zu Gast in Israel. Erstmals nach 18 Jahren Pause besuchte die DGB-Jugend den israelischen Gewerkschaftsdachverband Histadrut Tel Aviv/Jaffo.
Ziel der Fahrt war der Austausch zwischen jungen Menschen aus Deutschland und Israel im Hinblick auf gewerkschaftliche und gesellschaftliche Themen, aber auch die Auseinandersetzung mit der Geschichte. Nach einem zweitägigen Vorbereitungsseminar zu Geschichte, Politik, Wirtschaft, Bildung und Gewerkschaften in Israel, startete die 14-köpfige Delegation aus jungen Auszubildenden und Arbeitnehmer/innen am 16. Oktober von Köln nach Tel Aviv. Ori Strassberg, Mitarbeiter der Histadrut, begleitete uns die gesamten, sehr ereignisreichen zehn Tage. |
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Das FASS ist ein Forum für alle Schüler/innen, die etwas gegen Rassismus tun oder sich mal mit dem Thema beschäftigen wollen.
Wir möchten, dass sich die Schüler/innen, denen der Rassismus in unserer Gesellschaft nicht egal ist, gegenseitig kennen lernen und austauschen können. Mehr zu dieser Idee und weitere Infos findet ihr unter: http://fass.falken-sachsen.de/
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Aktionskonferenz in Vorbereitung auf den 13. Februar 2010 |
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Am 13. Februar 2010 werden wieder tausende Neonazis durch die Straßen Dresdens marschieren. Auch im nächsten Jahr werden sie das Datum der Bombardierung der Stadt 1945 für eine Demonstartion ihrer Stärke missbrauchen. Das Bündnis "No Pasarán" führt am 06./07.11. eine Aktionskonferenz in Dresden durch um nach Ansätzen zu suchen alle möglichen Verbündeten im Kampf gegen die braune Brut zu vereinen. www.no-pasaran.mobi |
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1. Sächsischer Ausbildungsreport 2009 vorgestellt |
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Am 15. Oktober hat die DGB-Jugend Sachsen den sächsischen Ausbildungsreport 2009 im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt. Für den Ausbildungsreport sind 3.087 Auszubildende aller Branchen in ganz Sachsen zur Arbeitszeiten, Überstunden, Ausbildungsvergütung, Einhaltung von Ausbildungsplänen, Ausbildungszufriedenheit, Qualität der Ausbildung und Berufsschule u.a. befragt worden.
Das daraus entstandene Bild zur Ausbildungssituation aus Sicht der Auszubildenden ist differenziert. Wir finden gute Ausbildungsbedinunrgen, wie es das Berufsbildungsgesetz und die Ausbildungsrahmenpläne vorsehen und wir finden Ausbildungbsedinungen, die dem teilweise oder gänzlich widersprechen. So werden Gesetze wie das Jugendarbeitsschutzgesetz oder das Arbeitszeitgesetz nicht eingehalten, Ausbildungsvergütungen liegen teils im sittenwidrigen Bereich. Frauen verdienen für die gleiche Arbeit weniger als Männer und auch die fachliche Qualität in manchen Betrieben wird als schlecht eingeschätzt wird. Betriebliche Ausbildungen und größere Betriebe schneiden bei allen Fragen besser ab. Besonders hervorzuheben ist, dass, sobald Mitbestimmungsgremien wie ein Betriebsrat vorhanden sind, die Gesetze eher eingehalten werden, die Auszubildenden mehr verdienen, viel zufriedener sind und die Ausbildung mehr Qualität bietet. Der Report bestätigt einmal mehr unsere Position: Gute Ausbildung für Alle. Aus diesen Ergebnissen heraus fordern wir, die Stärkung der betrieblichen Ausbildung, eine verstärkte Kontrolle der Gesetze und Ausbildungsrahmenpläne, eine qualitativ gute Ausbildung in der nur fachlich und persönlich geeignete Mitarbeiter/innen ausbilden dürfen, eine angemessene Vergütung, die sich an tarifvertraglichen Regelungen orientiert und die gleiche Bezahlung von Männern und Frauen. Die Mitbestimmungsrechte von Auszubildenden innerhalb und außerhalb der Betriebe müssen gestärkt werden. Dies wollen wir erreichen, indem wir die Auszubildenden für ihre Rechte sensibilisieren und sie zum Mitmachen in ihrer Interessenvertretung motivieren. Ergebnisse in Kurzform:
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