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Party und Politik, dazu noch viel Sonne, Strand und jede Menge Leute, das war das Pfingstcamp vom 09. bis 12. Mai am Störitzsee bei Berlin.Die IG Metall Jugend organisierte gemeinsam mit der DGB-Jugend Berlin-Brandenburg, der DGB-Jugend Sachsen sowie der Ver.di- und der Transnet-Jugend, den Berliner und Brandenburger Falken und der Solid-Linksjugend Brandenburg das jährliche Pfingstcamp 2008. Nach Anreise der 350 Teilnehmenden am Freitagabend startete nach Begrüßung und Kennenlernrunde auch gleich das DJ-Partyprogramm an der Open-Air-Bühne. Die erste Gelegenheit, sich miteinander bekannt zu machen und gemeinsam zu feiern. Gut gelaunt begannen am Samstagvormittag die ersten Workshops (u.a.) zu den Themen „Gesetzlicher Mindestlohn? - Niedriglohnsektor?“; „Geschichte der Arbeiterlieder“, „Rechts und Links“ usw. Dank des super sonnigen Wetters gab es für alle auch genug Gelegenheit am Strand die Sonne zu genießen, im Störitzsee (freiwillig oder unfreiwillig:) zu baden oder Kanu zu fahren. Spontane Volleyball- und Fußballturniere ergänzten das Spaß- und Freizeitprogramm.
Am Nachmittag ging es für alle Interessierten mit „NeoNazis in Berlin und Brandenburg – Strategien und Gegenstrategien“, „Kampf um die unbefristete Übernahme“ und einigen anderen Workshops weiter. Eine gute Gelegenheit mit den Gewerkschaftjugenden und Jugendverbänden über gesellschaftliche und politische Themen zu diskutieren. 
Bei Sonnenuntergang sorgten die Band „Rheumadecke“ und die „Pocks“ an der Strandbühne zusammen mit leckeren Mojitos für Tanz- und Partystimmung. Neben weiteren interessanten Workshops sorgten am Sonntag vor allem die zahlreichen Funworkshops für Stimmung. Ein Highlight: der „Internationale Fünfkamp“. Sechs Mannschaften traten ehrgeizig mit den Disziplinen (übergroßer) Teebeutelweitwurf, Eierlauf mal anders, Sackhüpfen, fesselnder Gruppenmarathon und natürlich Tauziehen an. Ein Erlebnis für Zuschauer und Mannschaften.Auch das „Hoch hinaus“klettern und „Nass und Dreckig“ (das waren hinterher alle) soll hier nicht vergessen werden. Nach einer großen Diskussionsrunde „Warum organisieren wir uns wie wir es tun?“ mit allen beteiligten Verbänden wurde der Abend spontan mit den Ergebnissen des Workshops „Arbeiterlieder“ auf der Bühne eingestimmt. Die „Working Class Heroes“, gefolgt von „Slippery Damage“ und „Lick Quarters“ brachten danach bis 1 Uhr mit einem bunten Mix aus Punk, Melodic Rock, Reggae die Massen zum toben. Weitergefeiert wurde nach der Open Air Party in der Indoor-Disko bis in die frühen Morgenstunden. Was nun folgte war der Montag. Das Camp war viel zu kurz, die schläfrigen müden Köpfe packten ihre Zelte und Koffer wieder zusammen und verabschiedeten sich aus dem schönen Störitzland. Aber niemand muss hier traurig sein: Wer auf den Geschmack gekommen ist, braucht nicht bis zum nächsten Pfingstcamp warten. Schon im August veranstaltet die DGB-Jugend Sachsen gemeinsam mit den Falken das Rote Sommercamp (incl. Schnupperwochenende vom 8. bis 10. 2008) in Auterwitz. Mit genauso viel guter Laune, super Bands und spannenden Workshops. Mehr Infos hier… 







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