|
Das Projekt von ver.di FB5 Bildung-Wissenschaft-Forschung "Campus der Zukunft" wird in Dresden in enger Zusammenarbeit mit der DGB-Jugend Sachsen durchgeführt.
Uni und Gewerkschaften Ausgerechnet in der Fachgruppe “Studierenden” sinken die Mitgliederzahlen im Vergleich zu anderen Fachgruppen nur geringfügig. In den letzten Jahren haben durch die Gründung der “Gewerkschaftlichen Hochschulgruppe Dresden” (GHG) die Aktivitäten im Studierendenbereich zugenommen: Gewerkschaftliche Positionen, Veranstaltungen und Aktivitäten sind im Campus kontinuierlich und gut wahrnehmbar. Der Landes- bzw. Bezirksfachbereich 5 von ver.di hat diesen Prozess maßgeblich beeinflusst und mitbegleitet, so dass ver.di Aktive die treibende Kraft der GHG Dresden sind. Das Projekt “Campus der Zukunft” in Dresden will besonders an diese Erfahrungen anknüpfen, Vernetzungen im Studierendenbereich weiterentwickeln und die Stellung und Sichtbarkeit von ver.di und Gewerklschaftsjugend hier konsolidieren. Als Schwerpunkt der Maßnahmen sollen Gewerkschaften als kompetente Ansprechspartner/innen besonders im Bereich der Qualifizierung und Weiterbildung profilieren. Durch Bildungsmaßnahmen sollen Netzwerke unter Aktiven ausgebaut werden. Qualität im Studium mit sozialen Kompetenzen Qualität im Studium ist Thema und Anlass dieses Projekts. Außer derjenigen, die eine wissenschaftliche Karriere anstreben, werden sich die meisten Studierenden in einem Beruf auf dem Arbeitsmarkt betätigen. Dort nimmt im Zuge des Wandels der Arbeitswelt für die Arbeitgeber/innen das Gewicht der Fähigkeiten zu, welche zu den sogenannten “soft skills” gezählt werden: soziale Kompetenz, Teamfähigkeit, Selbständigkeit und unternehmerisches Denken, Problem- und Konfliktmanagement usw. Vor dem Hintergrund der Umstellung von Studiengängen auf Bachelor/Master wird in der hochschulpolitischen Diskussion der Frage nachgegangen, ob diese tatsächlich die erhoffte Praxis- und Berufsnähe bringen, die in der gewandelten Arbeitswelt notwendig sind, oder ob sie durch verstärkte Verschulung, Wahlmöglichkeiten und Selbstbestimmung von Studierenden einschränken und so letztlich weiterhin die Kluft zwischen Studium und Praxis vertiefen. Praxisnähe ist allerdings ein Manko, das alte wie neuen Studiengänge charakterisiert. Diese Lücke muss oft durch außeruniversitäre Bildungseinrichtungen wie “Career Centers” beseitigt werden, deren Seminare jedoch kostenpflichtig sind. Der andere Weg, womit sich Studierende Praxisnähe aneignen, sind Nebenjobs oder ehrenamtliches Engagement. Mit diesem Seminarangebot beabsichtigen ver.di und die DGB-Jugend Sachsen einen Beitrag dazu zu leisten. In diesem Rahmen hat ver.di gemeinsam mit der DGB-Jugend folgende Seminare für Studierende und Studierendenvertreter/innen angeboten: - Gruppen- und Sitzungsleitung, Moderation und Präsentationstechniken - Methoden der politischen Bildungsarbeit - Verhandlungsführung - Gremien aktivieren und arbeitsfähig machen - Körpersprache - selbstbewusst auftreten, kreativ handeln, kompetent kommunizieren - Lebens- und Berufsorientierung für Studierende Diese Seminare sind immer bei der DGB-Jugend bestellbar, falls ihr eine Gruppe Leute seid und das Seminar für euch haben oder für andere anbieten wollt, setzt euch mit uns in Verbindung und wir stimmen uns über die Organisation des Seminars ab.
|