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DGB Jugend DGB-Jugend Sachsen
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Protest gegen die Kürzungen im Jugendbereich am 10. März

Protestbanner; KJRSAufruf zur Kundgebung am 10. März, 11.00-15.00 Uhr vor dem Sächsischen Landtag in Dresden 

 

Kürzungen in der Jugendhilfe bedrohen die sächsische Jugendhilfelandschaft in ihren Grundfesten. Einrichtungen und Angebote in Städten und Gemeinden, von Landesverbänden sowie die Freiwilligendienste sind in ihrer Existenz gefährdet. Durch weitere Kürzungen im sozialen Bereich ist die Staatsregierung im Begriff,den Sozialstaat und das solidarische Miteinander der Generationen aufzugeben. Kinder und Jugendliche von heute sind diejenigen, die in den nächsten Jahren inPolitik und Gesellschaft, Wissenschaft, Industrie, Handwerk und Bildung Verantwortungübernehmen und die Geschicke unseres Landes lenken. Auch eine gelingende Jugendarbeit vermittelt die dafür notwendigen Werte und Kompetenzen. 

Wir fordern die Rücknahme der Kürzungen. Kinder und Jugendliche brauchen eine Perspektive in Sachsen! 

Unterstützen Sie unseren Protest, kommen Sie zum Landtag! 

Eine Gemeinschaftsaktion von Trägern der freien Jugendhilfe
Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung (LKJ) Sachsen e.V.
Kinder- und Jugendring Sachsen (KJRS) e.V.
Pro Jugend e.V.
Arbeitsgemeinschaft Jugendfreizeitstätten Sachsen e.V.
LAK Mobile Jugendarbeit Sachsen e.V.
Landesverband Soziokultur Sachsen e.V.Sächsische Landjugend e.V.
unterstützt durch die LIGA der freien Wohlfahrtsverbände in Sachsen
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Freistaat Sachsen setzt falsche Zukunftssignale!

Protest IIDie drastischen Mittelkürzungen in der Jugendarbeit werden von den sächsischen Gewerkschaften scharf kritisiert. Rund 5,5 Millionen Euro sollen nach aktuellen Informationen landesweit eingespart werden.  

„Hier werden die Prioritäten einfach falsch gesetzt“, sagt Iris Kloppich, Vorsitzende des DGB-Sachsen. „Investitionen in Infrastruktur, in Straßen und Brücken, sind ohne Frage wichtig. Aber Investitionen in die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen sind von viel größerer Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes“, so Kloppich weiter. 

Allein in den Jugendverbänden des Kinder- und Jugendrings Sachsen betätigen sich über 150.000 junge Menschen. „Sie organisieren Freizeit- und Bildungsveranstaltungen. In ihren Verbänden erfahren die Jugendlichen zum ersten Mal, was Demokratie bedeutet. Für viele Kinder- und Jugendliche sind die Angebote der freien Träger ein fester Bestandteil ihrer Freizeit. Das alles wird durch die Kürzungen aufs Spiel gesetzt“, kritisiert die Gewerkschaftsvorsitzende. 

 Für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen bedeuten die Planungen des Sozialministeriums eine Kürzungen von 25 % in diesem Jahr. Das sind für die Jugendarbeit in den Kommunen 4,3 Mio. € und für die Jugendarbeit auf der Protestüberörtlichen Ebene 1,1 Mio. € weniger. Das Sozialministerium war durch den Finanzminister aufgefordert 14,4 Mio. € in 2010 einzusparen. Mit insgesamt 5,5 Mio. Euro weniger müssen Kinder- und Jugendliche fast 40 % der Gesamtkürzungen des Ministeriums verkraften. Bereits in früheren Sparrunden traf es gerade die Jugendarbeit im Freistaat.

So gab es bereits 2004 Kürzungen von 10% für alle landesweit tätigen freien Träger der Jugendhilfe. „Infolge dessen musste Personal entlassen werden. Einige Vereine und Verbände sind mittlerweile insolvent“, weiß André Schnabel, Jugendsekretär beim DGB und im Ehrenamt Vorsitzender des Kinder- und Jugendringes Sachsen. „Die aktuellen Kürzungen werden viele, gerade kleine Verbände nicht überleben“, so Schnabel weiter.

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Bildungsprogramm 2010 online

Unser Bildungsprogramm 2010 ist nun online und unter "Veranstaltungen" abrufbar. Dieses Jahre sind neben unseren großen "Projekten" wie z.Bsp. die Berufsschultour und die Campustour viele Seminare zu unterschiedlichsten Themen, Tainings für Schüler/innen- und Studierendenverttretungen sowie Veranstaltungen im interregionalen/internationalen Bereich geplant.
Aber natürlich gibt es noch weitere Veranstaltungen, über die wir Euch ganz aktuell auf unserer Homepage informieren. Also schaut vorbei und meldet Euch an!
Demnächst:

"Argumentationstraining gegen rechts" (06.-07. März 2010 in Dresden)
Seminar mit Gewerkschaften aus Polen und Tschechien (19.-21.02 in Oderwitz/Zittau)

Hier gehts zum Bildungsprogramm!

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Kürzungen bei sächsischen Jugendverbänden befürchtet

Das die Finanz- und Wirtschaftskrise längst in Sachsen angekommen ist wissen wir alle. Die Abschaffung des Kommunalkombis war eine der ersten Reaktionen der sächsischen Staatsregierung. Kürzungen im Sozialbereich werden als nächstes kommen. In dieser Woche haben bereits viele Projekte und Vereine, die Fördermittel aus dem Programm "Weltoffenes Sachsen" bekommen erfahren, dass sie für dieses Jahr mit drastischen Kürzungen bis 30% auskommen müssen.

Die sächsischen Jugendverbände sind die nächsten die es treffen könnte. Das Sozialministerium muss Einsparungen von rund 16 Mio. Euro vornehmen. Dabei werden aber 90% des Gesamthaushaltes von rund 752 Mio. Euro als Pflichtaufgaben angesehen. Damit gibt es eine Sparquote von rund 21% für den Bereich der freiwilligen Leistungen. Darunter fallen auch Teile der Kinder- und Jugendhilfe.

Bisher gibt es keine Bestrebungen des Sozialministeriums mit den Betroffenen ins Gespräch zu kommen. Wir als Kinder- und Jugendring Sachsen fordern aber unser Mitspracherecht ein. Selbst wenn Kürzungen unabwendbar wären, so müssen diese mit den Betroffenen kommuniziert werden. Aber nicht erst, wenn bereits alles fest steht.

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Kooperation zwischen Gewerkschaftsjugend und Studierendenvertretung

 Gewerkschaften und Studierendenvertretung arbeiten bereits eng auf politischer Ebene zusammen:
wenn es um Hochschulgesetz, Bildungsstreik usw. geht, haben sie meistens die gleichen Interessen: mehr Mitbestimmung, bessere Ausfinanzierung des Bildungssystems, eine demokratische Lernkultur. Das kurz von der DGB-Jugend Sachsen herausgegebene "Vorlesungsverzeichnis" "Mitbestimmung. Studium. Job" stellt viele Bereiche vor, wo Gewerkschaften und Studierendenvertretung in Sachsen zusammenarbeiten können, auf hochschulpolitischer wie auf arbeits- und sozialrechtlicher und auf fachlicher Ebene.

 

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Studentische Hilfskräfte und ihre Rechte

Die DGB-Jugend Sachsen hat eine Broschüre herausgegeben, die den studentischen Hilfskräften an sächsischen Hochschulen zur Orientierungshilfe dienen soll, um eigene Rechte einzufordern. Exemplare der Broschüre sind bei der DGB-Jugend Sachsen  bestellbar.

Was sonst jede Arbeitnehmerin für selbstverständlich erachtet – Anspruch auf Urlaub zu haben –, kommt Studierenden, die am Lehrstuhl oder am Forschungsinstitut als studentische Hilfskräfte (SHK) arbeiten, komisch vor. Verwundert reagiert die lokale studentische Presse und noch verwunderter reagieren die Betroffenen, wenn sie davon erfahren. Oft gilt als Selbstverständlichkeit, dass Urlaubs- und Krankheitszeiten nachgearbeitet werden müssen.

Anlagen:
 heft_shkFINAL.pdf279 Kb
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ISRAEL 2009 - DGB-Jugend Sachsen & DGB-Jugend NRW

Mitte Oktober waren jugendliche AktivistInnen der Gewerkschaftsjugend aus NRW und Sachsen zu Gast in Israel. Erstmals nach 18 Jahren Pause besuchte die DGB-Jugend den israelischen Gewerkschaftsdachverband Histadrut Tel Aviv/Jaffo.

Ziel der Fahrt war der Austausch zwischen jungen Menschen aus Deutschland und Israel im Hinblick auf gewerkschaftliche und gesellschaftliche Themen, aber auch die Auseinandersetzung mit der Geschichte. Nach einem zweitägigen Vorbereitungsseminar zu Geschichte, Politik, Wirtschaft, Bildung und Gewerkschaften in Israel, startete die 14-köpfige Delegation aus jungen Auszubildenden und Arbeitnehmer/innen am 16. Oktober von Köln nach Tel Aviv. Ori Strassberg, Mitarbeiter der Histadrut, begleitete uns die gesamten, sehr ereignisreichen zehn Tage. 

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Einladung zum FASS 2009

FlyerDas FASS ist ein Forum für alle Schüler/innen, die etwas gegen Rassismus tun oder sich mal mit dem Thema beschäftigen wollen.

Wir möchten, dass sich die Schüler/innen, denen der Rassismus in unserer Gesellschaft nicht egal ist, gegenseitig kennen lernen und austauschen können.

Mehr zu dieser Idee und weitere Infos findet ihr unter:

http://fass.falken-sachsen.de/


 

 
Aktionskonferenz in Vorbereitung auf den 13. Februar 2010

Flyer

Am 13. Februar 2010 werden wieder tausende Neonazis durch die Straßen Dresdens marschieren. Auch im nächsten Jahr werden sie das Datum der Bombardierung der Stadt 1945 für eine Demonstartion ihrer Stärke missbrauchen.

 Das Bündnis "No Pasarán" führt am 06./07.11. eine Aktionskonferenz in Dresden durch um nach Ansätzen zu suchen alle möglichen Verbündeten im Kampf gegen die braune Brut zu vereinen.

 www.no-pasaran.mobi

 
1. Sächsischer Ausbildungsreport 2009 vorgestellt

Am 15. Oktober hat die DGB-Jugend Sachsen den sächsischen Ausbildungsreport 2009 im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt. Für den Ausbildungsreport sind 3.087 Auszubildende aller Branchen in ganz Sachsen zur Arbeitszeiten, Überstunden, Ausbildungsvergütung, Einhaltung von Ausbildungsplänen, Ausbildungszufriedenheit, Qualität der Ausbildung und Berufsschule u.a. befragt worden.

Das daraus entstandene Bild zur Ausbildungssituation aus Sicht der Auszubildenden ist differenziert. Wir finden gute Ausbildungsbedinunrgen, wie es das Berufsbildungsgesetz und die Ausbildungsrahmenpläne vorsehen und wir finden Ausbildungbsedinungen, die dem teilweise oder gänzlich widersprechen.

So werden Gesetze wie das Jugendarbeitsschutzgesetz oder das Arbeitszeitgesetz nicht eingehalten, Ausbildungsvergütungen liegen teils im sittenwidrigen Bereich. Frauen verdienen für die gleiche Arbeit weniger als Männer und auch die fachliche Qualität in manchen Betrieben wird als schlecht eingeschätzt wird.

Betriebliche Ausbildungen und größere Betriebe schneiden bei allen Fragen besser ab. Besonders hervorzuheben ist, dass, sobald Mitbestimmungsgremien wie ein Betriebsrat vorhanden sind, die Gesetze eher eingehalten werden, die Auszubildenden mehr verdienen, viel zufriedener sind und die Ausbildung mehr Qualität bietet.

Der Report bestätigt einmal mehr unsere Position: Gute Ausbildung für Alle.
Aus diesen Ergebnissen heraus fordern wir, die Stärkung der betrieblichen Ausbildung, eine verstärkte Kontrolle der Gesetze und Ausbildungsrahmenpläne, eine qualitativ gute Ausbildung in der nur fachlich und persönlich geeignete Mitarbeiter/innen ausbilden dürfen, eine angemessene Vergütung, die sich an tarifvertraglichen Regelungen orientiert und die gleiche Bezahlung von Männern und Frauen.

Die Mitbestimmungsrechte von Auszubildenden innerhalb und außerhalb der Betriebe müssen gestärkt werden. Dies wollen wir erreichen, indem wir die Auszubildenden für ihre Rechte sensibilisieren und sie zum Mitmachen in ihrer Interessenvertretung motivieren.

Ergebnisse in Kurzform:

Anlagen:
 Ausbildungsreport1953 Kb
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Bezirksjugendkonferenz der DGB-Jugend-Sachsen

Bezirksjugendkonferenz am 11. und 12. September 2009.

 

Am 11. und 12. September 2009 fand die Bezirksjugendkonferenz der DGB-Jugend Sachsen in Dresden statt. Insgesamt 55 Delegierte und Gäste aus den Gewerkschaften, den DGB-Regionen, aus den Parteien etc. fanden sich im Volkshaus zusammen um die letzten Jahre gewerkschaftlicher Jugendarbeit auszuwerten, um gemeinsam über Schule und Ausbildung zu diskutieren, um zu feiern und um über die Richtung der gewerkschaftlichen Jugendarbeit der nächsten Jahre zu entscheiden.

(Anlage Tagesordnung).

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