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Gewerkschaftsjugend kämpft für gute Ausbildungsbedingungen  Die heute beginnende und bis Mitte Oktober dauernde Berufsschultour der DGB-Jugend Sachsen an über zwanzig sächsischen Berufsschulen beginnt wieder mit Projektunterricht zum Thema „Demokratie und Mitbestimmung“ und den wichtigsten Hinweisen zu „Deinen Rechten in der Ausbildung“. Dazu sagt die Jugendbildungsreferentin des sächsischen Gewerkschaftsbundes, Anja Klingner: „Die herrschenden Zustände im Ausbildungswesen werden wir so nicht mehr hinnehmen. Es reicht nicht mehr, auf Gesetzesverstöße immer nur hinzuweisen. Wir sind dran, etwas dagegen zu tun, fahren in die Berufsschulen und leisten wichtige Bildungsarbeit zu Demokratie und Mitbestimmung, insbesondere in der Arbeitswelt. Wir motivieren die Auszubildenden, sich gegenseitig zu unterstützen und zu organisieren, wenn ihnen etwas nicht passt.“ „Die Ausbildungsbedingungen grenzen teilweise an Sittenwidrigkeit und Ausbeutung. Den Azubis wird eingeredet, sie hätten nur Pflichten und keine Rechte. Sie werden oft als billige Arbeitskräfte missbraucht. Wenn sie putzen und kopieren müssen, anstatt richtig ausgebildet zu werden, sagen wir, dies kann und wird sich ändern, wenn wir gemeinsam für eine gute Ausbildung und ein gutes Leben kämpfen!“, so Klingner weiter. Die Berufsschultour der DGB-Jugend Sachsen findet jährlich im Frühjahr und Herbst an sächsischen Berufsschulen statt. In den Jahren 2006 bis 2008 haben über 7500 Auszubildende am Projekttag „Demokratie und Mitbestimmung“ teilgenommen. Um sich an der Lebenswelt der Auszubildenden zu orientieren, werden die Projekttage von jungen Ehrenamtlichen durchgeführt.
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